Die Gründung

Die JG hegt und pflegt jetzt seit nunmehr 100 Jahren die Traditionen und Bräuche in unserem Dorf.
Wie zum Beispiel das Faschingsfest, das Osterfeuer, Pfingstzelten, das Maibaumaufstellen und die Weihnachtsmänner.
Wir haben leider nicht viele Informationen über die Gründung bzw. die ersten 30 Jahre der JG, aber was wir wissen ist, das Die JG in den frühen Jahren das Sommerfest veranstaltet hat.
Früher gab es noch das Königschießen in der Jungen Gesellschaft.

Der 2.Weltkrieg
In der Zeit des 2. Weltkrieges Ruhte die JG, weil die jungen Männer in den Krieg ziehen mussten.
Als der Krieg zu Ende ging und die Alliierten das zerstörte Deutschland besetzten, wurde die Fahne der JG in der Gaststätte zur Post in der Saaldecke versteckt.
Nach einigen Jahren trafen sich die Jungen Leute wieder und Veranstalteten die Faschingsnacht und das Schnorren.
Das war um 1949.

Die Neugründung
Als einige jungen Herren, darunter auch Fritz Behn im Sommer 1954 in der Kneipe saßen und sich einige Biere zu Gemüte führten sagte, der damalige Kneiper, das die Jungs doch mal was anständiges machen sollten und er hat ihnen das Versteck der Fahne preisgeben.
Nachdem die Fahne geborgen war, wurde sich ab September 1954 neu formiert.
Die Bräuche fanden wieder statt.
Die eigentliche Neugründung fand aber erst am 14. August 1959 statt.
Es wurden damals 47 Mitglieder gezählt.
In den darauf folgenden Jahren gab es wieder die gewohnten Jahresabläufe.
Es wurde viel getanzt, so wie wir heute unsere Zeltdisco haben, hatte man damals im Kneipensaal gefeiert.
Es vergingen viele Jahre und die jungen Leute trafen sich Abends meistens an der Bushaltestelle oder bei sich zu Haus.

Vom Bauwagen zum JG-Haus
Seit 1996 hatte die Junge Gesellschaft einen Bauwagen.
In der Kiste liefen die besten Feten. Der Bauwagen war mit ein paar Sofagarnituren möbliert.
Im vorderen Teil der Kiste stand unser Kicker.
Mit der Zeit wurde unser Bauwagen allmählich baufällig und es musste irgendwas neues her.

Der Bauwagen wurde ausgemustert. Mittlerweile wurde er zum langen Michel umgebaut (dem Bergfelder Gemeinde-Planwagen), mit dem wir bisher jedes Jahr zum Mückenfest nach Kaiserwinkel gefahren sind.
Wir haben lange überlegt was wir machen. Nach langer Zeit haben wir uns für ein Haus entschieden.
Erst war eine Jagdhütte in der nähe des Rallye Walds im Gespräch.
Aber wie es doch so oft ist hat es nicht geklappt.

Als uns irgendwann Anfang 98 eine Nachricht erreichte, das wir ein Haus bekommen würden, waren wir überglücklich und fingen an zu Planen.
Die Frage war auch: Wo soll es denn stehen?
In Absprache mit der Gemeinde, wurde dann der Festplatz entschieden.
Genau da, wo vorher der Bauwagen stand.

Nun gab es da nur ein kleines Problem, und zwar war unser Haus noch auf einer Messe in Leipzig.
Wir haben es mit unser Planung ein wenig Zweckentfremdet, weil es vorher ein kleiner Bürokomplex war.
Ende Sommer 1998 ging es mit einem Lkw von der Spedition Winterburke nach Leipzig los.
Als Zweitwagen hatten wir einen VW- Bulli. Die Beteiligung war recht gut von uns.
Die ganze Sache hat viel Arbeit und schweiß gekostet.
Aber als das in Einzelteilen zerlegte Haus endlich abgeladen war mussten wir es mit Planen abdecken und erst mal ein Fundament ausgeschachtet werden.

Im Herbst 98 ging es dann endlich los.
Wir haben uns von Wind und Wetter nicht klein kriegen lassen.
Die Beteiligung war richtig gut.

Wir hatten in der gesamten Bauzeit Unterstützung von der Gemeinde und sämtlichen Privatleuten.
Als der Rohbau erst mal stand hatten wir uns schon gefreut, das es Bald fertig ist.
Aber so war es weiß Gott nicht .
Im Innenraum war die Arbeit mindestens genau so hart wir das Fundament und der Außenteil.
Aber als die Ganze Sache erst mal Form annahm war es fast Geschafft.
Das Gute war das unsere Helfer alles Ehrenamtlich und wir alles in Eigenleistung gemacht haben.
So konnten wir die Kosten etwas regulieren.

Als wir dann endlich mit unserem Haus fertig waren und einige JG Partys gefeiert haben, weihten wir unser Haus letztes Jahr öffentlich ein.

Heute
Seit dem hat sich in der Jungen Gesellschaft nicht viel getan.
Aber da wir in einem Zeitalter der Informationstechnik sind, mussten wir ja auch irgendwann mit ziehen.
Wir haben jetzt unsere eigene Homepage im Internet.